Vom Junior Business Developer zum Head of IT & Software Development: Mein Weg bei der Nexus Group
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Karriere
14.10.2026

Vom Junior Business Developer zum Head of IT & Software Development: Mein Weg bei der Nexus Group

Vom Junior Business Developer zum Head of IT & Software Development: Daniel erzählt, wie er bei der Nexus Group Verantwortung übernahm, Teams aufbaute und sich beruflich weiterentwickelte.
Zusammenfassung:

Daniel startete 2023 als Junior Business Developer bei der Nexus Group und entwickelte sich zum Head of IT & Software Development. Heute leitet er ein internationales Team und verantwortet die IT- und Softwareentwicklung der Gruppe. Sein Weg zeigt, wie Vertrauen, Eigeninitiative und neue Herausforderungen die berufliche Entwicklung bei Nexus fördern.

Vom Studium zum Aufbau und zur Führung eines internationalen IT- und Softwareteams: Mein Weg bei der Nexus Group zeigt, wie schnell Verantwortung wachsen kann, wenn Vertrauen, Eigeninitiative und die Bereitschaft, Neues zu lernen, zusammenkommen.

Als ich 2023 bei der Nexus Group anfing, studierte ich noch Business Innovation an der Universität St. Gallen und war gerade von meinem Austauschsemester in Lissabon zurückgekehrt. Meine Position damals: Junior Business Developer.

Heute leite ich den Bereich IT & Software Development und berichte direkt an unseren CEO. Dazwischen liegen nur wenige Jahre – aber viele neue Aufgaben, Herausforderungen und vor allem Verantwortung.

Zwischen Studium und Praxis

Mein Einstieg bei der Nexus Group erfolgte noch während meines Masterstudiums. Dadurch konnte ich von Anfang an zwei Welten miteinander verbinden: die theoretischen Konzepte aus dem Studium und konkrete Herausforderungen aus dem Unternehmensalltag.

Diese Verbindung hat auch meine Sicht auf Technologie geprägt. Technologie ist für mich kein Selbstzweck. Sie muss ein konkretes Problem lösen und einen Mehrwert für das Unternehmen, unsere Mitarbeitenden oder unsere Kundinnen und Kunden schaffen.

Aus meiner ursprünglichen Tätigkeit im Business Development entwickelte sich deshalb Schritt für Schritt ein zunehmend technischer und projektorientierter Aufgabenbereich.

Verantwortung kam Schritt für Schritt

Mein Weg führte vom Business Development über das Projektmanagement immer stärker in Richtung Softwareentwicklung.

Ein entscheidender Schritt folgte 2025, als ich die Verantwortung für den Engineering-Bereich übernehmen durfte und mein erstes Teammitglied dazukam.

Damit änderte sich meine Rolle grundlegend. Zum ersten Mal war ich nicht mehr nur für Projekte und Ergebnisse verantwortlich, sondern auch für einen Mitarbeitenden. Dazu gehörten plötzlich Themen wie Onboarding, Aufgabenverteilung und persönliche Entwicklung.

Es war eine neue Art von Verantwortung – und eine Erfahrung, durch die ich selbst viel gelernt habe.

Von einem Produkt zur gesamten Softwarelandschaft

Eine der grössten Veränderungen bestand darin, meinen Blick von einem einzelnen Produkt auf die gesamte Softwarelandschaft der Nexus Group auszuweiten.

Plötzlich ging es nicht mehr nur darum, einen Backlog zu füllen oder einzelne Anforderungen umzusetzen. Ich arbeitete mit zwei Teams an unterschiedlichen Projekten und Produkten – darunter Startups.ch, Findea und Taxea – sowie mit Kolleginnen und Kollegen in Rumänien.

Ich musste lernen, Aufgaben abzugeben, Prioritäten über mehrere Produkte hinweg zu setzen und darauf zu vertrauen, dass andere ihre Bereiche eigenständig verantworten.

Gerade das Delegieren war für mich ein wichtiger Entwicklungsschritt. Gute Führung bedeutet nicht, alles selbst zu machen. Sie bedeutet vielmehr, ein Umfeld zu schaffen, in dem andere Verantwortung übernehmen können.

IT und Software Development werden ein Team

Gut ein Jahr später folgte der nächste grosse Schritt: Zusätzlich zur Softwareentwicklung übernahm ich auch die Verantwortung für die interne IT.

Damit wurden Software Development und interne IT erstmals in der Geschichte der Nexus Group in einem gemeinsamen Bereich zusammengeführt.

Für mich war das eine besondere Gelegenheit. Ich durfte nicht einfach eine bestehende Struktur übernehmen, sondern aktiv mitgestalten, wie dieser neue Bereich organisiert ist und wie wir als Team zusammenarbeiten wollen.

Heute leite ich IT & Software Development und berichte direkt an unseren CEO. Themen, die ich vor wenigen Jahren noch aus der Perspektive eines Studenten und Junior Business Developers betrachtet hätte, diskutiere ich heute auf Unternehmens- und Führungsebene.

Probleme sind da, um gelöst zu werden

Eine Denkweise hat mich in den vergangenen Jahren besonders geprägt: Wenn ein Problem auftritt, muss es zunächst gelöst werden.

Danach kommt der ebenso wichtige zweite Schritt: verstehen, warum es entstanden ist und was wir an unseren Prozessen verändern können, damit es sich nicht wiederholt.

Diese lösungsorientierte Haltung hilft mir sowohl in der Softwareentwicklung als auch in der IT. Gerade in technologischen Bereichen läuft nicht immer alles nach Plan. Entscheidend ist deshalb nicht, Probleme vollständig vermeiden zu wollen, sondern professionell mit ihnen umzugehen und aus ihnen zu lernen.

Vertrauen funktioniert in beide Richtungen

Wenn ich auf meine bisherige Entwicklung bei der Nexus Group zurückblicke, spielt Vertrauen eine zentrale Rolle.

Ich hätte beim Einstieg nicht erwartet, bereits wenige Jahre später ein internationales Engineering- und IT-Team zu führen und unseren CEO zu technologischen Themen zu beraten, die für die Weiterentwicklung des Unternehmens relevant sind.

Dass mir diese Verantwortung früh übertragen wurde, hat meine Entwicklung stark beschleunigt.

Gleichzeitig habe ich gelernt, dieses Vertrauen weiterzugeben. Ein starkes Team ist für mich das Rückgrat eines Unternehmens. Wer seinem Team Verantwortung überträgt und den Menschen zutraut, ihren Bereich selbstständig voranzutreiben, schafft die Grundlage dafür, gemeinsam grössere Ziele zu erreichen.

Flexibilität bedeutet für mich mehr als Homeoffice

Was mich bei der Nexus Group hält, ist vor allem die Flexibilität.

Damit meine ich nicht nur die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten. Für mich geht Flexibilität deutlich weiter: Auch eine Rolle muss nicht dauerhaft durch einen bestimmten Jobtitel begrenzt sein.

Wer Verantwortung übernimmt, Ergebnisse liefert und bereit ist, Neues zu lernen, kann sich in neue Richtungen entwickeln.

Mein eigener Weg vom Junior Business Developer zum Head of IT & Software Development ist dafür wahrscheinlich das beste Beispiel.

Der nächste Schritt: Teams stärken und AI sinnvoll einsetzen

Auch in Zukunft möchte ich mich weiterentwickeln – insbesondere als Führungskraft.

Mein Ziel ist es, Teams aufzubauen, die eigenständig arbeiten und Verantwortung für ihre Ergebnisse übernehmen.

Technologisch beschäftigt mich gleichzeitig die Frage, wie wir künstliche Intelligenz sinnvoll in unsere Arbeit integrieren können. Ich sehe grosses Potenzial darin, repetitive Aufgaben stärker zu automatisieren und dadurch mehr Zeit für die Themen zu schaffen, bei denen unsere Mitarbeitenden den grössten Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden schaffen können.

Für mich ist berufliche Entwicklung ein Marathon und kein Sprint. Es gibt Erfolge und Rückschläge, neue Herausforderungen und immer wieder Dinge, die man zum ersten Mal macht.

Entscheidend ist, Schritt für Schritt weiterzugehen – und ein Team um sich zu haben, mit dem man die Erfolge feiern und die schwierigeren Phasen gemeinsam meistern kann.

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Arnaud Emonet hat an der Universität St. Gallen (HSG) einen Bachelor in BWL sowie einen Master in Marketing und Kommunikation absolviert und ist seit 2016 bei der Nexus Group tätig. Er stieg als Werkstudent ein und ist seit 2023 als Senior Marketing Manager tätig. Er ist nun für die Marketingaktivitäten des Unternehmens in der Westschweiz verantwortlich. Arnaud spricht Französisch, Deutsch und Englisch.